WAS ES NICHT ALLES GIBT ...

Bei unseren Arbeiten haben wir vieles gefunden, was absonderlich, amüsant, anregend, ärgerlich, zum lachen und/oder weinen und vieles mehr ist.

FUNDSTÜCKE: Folgend Links zu den jeweiligen Dokumenten und kurze Beschreibungen oder auch Kommentare.



ABHÖRANGST, 1963

Karikatur aus dem "Simplicissimus"

Nichts Neues unter der Sonne?

ABSONDERLICHES AUS DER MEDIZIN: Vorbemerkung

Welcher Zusammenhang zwischen Storchendichte und Geburtenrate besteht, hat Prof. Peter Atteslander in seinem Lehrbuch "Methoden der empirischen Sozialforschung" (Erich Schmidt Verlag, Berlin) eindrucksvoll dargelegt.

Natürlich es Unsinn, kausale Beziehungen zu konstruieren, wenn Korrelationen erkennbar und sogar statistisch signifikant sind.

Wir haben den Eindruck, dass in akademischen Bereichen vielerorts und in vielen Disziplinen das Wissen um Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens nicht sehr gefestigt ist. Dies schliessen wir aus hiesiger Kenntnis einer Fülle von "Studien", die letztlich nichts anderes sind als beleidigende Zumutungen gegenüber jenen, die Wissenschaft ernsthaft betreiben.

ABSONDERLICHES AUS DER MEDIZIN: Fußball-Weltmeisterschaft und Herzinfarkte

Uniklinik Köln, Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE). Leiter: Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl Lauterbach (beurlaubt als MdB)

Am 9. Juni 2010 publizierte das Institut den "Expertenbrief 2010-02". Vorgestellt wurde: "Neue Forschungsstudie des IGKE: "Münchner Zuschauer bei der Weltmeisterschaft von Herzinfarkten bedroht - nicht jedoch andere Regionen Deutschlands";

BETRIEBSANLEITUNG, 2008

Gefunden auf einer Packung Basmati-Reis

"Da messen Zeit undenklich ...

... Leiten Sie den Reis, Spülung mit heißem Wasser ab und dienen Sie ...

Benutzen Sie nur als einen Führer. ..."

BETRUGS - LEXICON, 1724

Kaum ein Berufsstand, in dem Autor Hönn nicht Betrüger ausgemacht hätte.

Nichts Neues unter der Sonne?

Hier die Hönnschen' Erkenntnisse zu betrügerischen Advokaten, Bibliothekaren, Bücherschreibern, Gelehrten, Journalisten, Kalenderschreibern, Kranken, Maulwurfs- und Mäusefängern, Professoren und Zeitungsschreibern.

DEUTSCHE GESCHICHTE - Satirisches aus eigenem Werk

Im Jahre 2009 stand die WENDE - das Ende der DDR, die "Wiedervereinigung" - wieder mal im Zentrum vieler Aktivitäten, Spekulationen, Polemiken etc.

Das muss nicht sein. Schon 1991 haben wir die ultimative Erklärung geliefert. Passenderweise hiess der Artikel (erschienen in der Zeitschrift Quadratur) "Wie die Wende wirklich war".

Es handelt sich um eine reich bebilderte, erschütternde Enthüllung, nach der die Geschichte hätte neu geschrieben werden können / müssen.

JOURNALISTEN ALS ERPRESSER


1926 formuliert der Kriminalist Robert Heindl einen Verdacht: Auch Journalisten gehören zu den Berufsverbrechern ...

KOMISCHE KRANKHEITEN

Eisenbahnkrankheit. Aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts

Eine klassische Horror-Geschichte. Viele Symptome werden (fakscherweise) einer Ursache zugeschrieben; Zitat:

"Mit der Zeit stellen sich auch Lähmungen ein, die sich besonders auf die Muskulatur des Rumpfes und der Extremitäten erstrecken. Die Beugung und Streckung der Arme und Beine, sowie die Drehbewegungen des Rumpfes und die Neigung und Drehung des Kopfes sind infolgedessen ungemein erschwert und mit Schmerzen verbunden. So sieht man denn häufig, daß die Kranken den Rumpf ängstlich gerade halten, mit steifgehaltenem Rücken sich vorwärts bewegen, beim Niedersetzen sowohl wie beim Aufrichten zuerst mit den Händen eine Stütze zu gewinnen suchen und sich vorsichtig und langsam aus einer Lage in die andere bringen. ..."

Fahrradsucht - Satirisches aus eigenem Werk

Wie die Begrifflichkeiten um "Sucht" trefflich ge- und missbraucht werden können, haben wir vielfach ernsthaft und - aus gegebenen realsatirisch bestimmten Anlässen - beschrieben.

Hier ein entsetzliches Bekenntnis einer Fahrradsüchtigen (erschienen 1991 in Quadratur, 2/1991).

Radiokrankheiten und Radiounfälle. Dr. W. Hanauer, 1926:

Beispiel für eine hysterisierende Rezeption der technischen Innovation "Radio". Innovationen sind häufig Objekte alarmisierender Darstellungen / Aktivitäten

KRIMINELLES

Die "Nigeria-Connection" zog vor Jahren nicht wenigen naiven Bürgern Geld aus der Tasche. Simple Masche: Der Absender einer email verfüge (aus illegalen Geschäften, aus dem Geheimschatz des gestürzten Diktators ...) über Millionen Dollar, die er nur einlösen könne, wenn ihm der Angeschriebene behilflich sei - wofür dieser erhebliche Teile des Betrages erhalte. Lediglich Kosten für die Transaktion seien zu zahlen.

Nichts Neues unter der Sonne. Am 23. März 2010 erhielt W+D die email eines angeblich in London sitzenden Bankmanagers. Von 15 Millionen Pfund erhalte man 40%. Das Geld stamme von einem Milliardär, mexikanischem Juden, der bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen sei.

Bemerkenswert ist, (ein weiteres Beispiel hier), dass sich die Gangster nicht einmal bemühen, ihre Lügengeschichten korrekt übersetzen zu lassen; Kostprobe:

"Die Wahl der Kontaktaufnahme mit Ihnen ist von der geografischen Beschaffenheit von geweckt wo Sie leben, vor allem wegen der Empfindlichkeit des Transaktions- und
die Vertraulichkeit hier. Jetzt ist unsere Bank gewartet hat für keine der Verwandten zu kommen-up für die Behauptung, aber niemand hat das getan."

KURPFUSCHEREI

Klage aus dem Jahre 1899. Text aus der Zeitschrift "Gaea / Natur und Leben".

Titelblatt des Jahrganges 1899 (35. Jahrgang)

Zeigt einiges über die damaligen Erscheinungsformen para-medizinischen Schwindels, die Diskussionen um "Schulmedizin", "Naturheilkunde", die Rolle der Ärzteschaft.

Die Qualität dieses Texte reicht nicht heran an die Jahrzehnte später erschienenen Darstellungen solcher Phänomene durch Prof. Prokop, der sich nicht gescheut hatte, Abwegiges tatsächlich im Detail zu beleuchten.

PHILOSOPHISCHES

Äpfel und Birnen, Kraut und Rüben miteinander zu mischen, hat kluge Geister jeher auf den Plan gerufen. 1762 war es Imanuel Kant, der die "Falsche Spitzfindigkeit der 4 syllogistischen Figuren" beklagte. Hier der gesamte Text.

Wenn W+D "schwer Zugängliches" verfügbar macht, gehört dazu auch, den jeweiligen Charakter von Quellen und deren Verwendung zu erkennen. Dazu eine Beschreibung mit grafisch dargestellten Syllogismen.

MODELS, MANNEQUINS

Die dünnen Models; 1963

Nichts Neues unter der Sonne?

REALSATIRE: MEDIZINISCHER HOKUS-POKUS

Psychopathografien. Warum Jesus Christus an "ekklesiongener Neurose" gelitten haben soll ...

Möglicherweise gut gemeint, manchmal aber nur gelungene Realsatire waren/sind Bemühungen von Ärzten, insbesondere Psychiatern, besondere Leistungen von Menschen durch deren - echte oder vermeintliche - Pathologie zu erklären. Eine besonderes Kapitel stellten die "Psychopathografien" dar.

Auflistung aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Dutzende Prominente - von Alexander dem Großen über Bismarck, Jeanne d'Arc, Jesus Christus, Goethe, Luther und viele mehr bis hin zu Emile Zola - sind hier mit ihren (vermeintlichen) Macken beschrieben.

Alphabetische Auflistung vermeintlicher Pathopsychpathen + Selbige mit zugetragenen "Erkenntnissen", Literatur

REALSATIRE: Übersetzungsprogramme

November 2007: Pishing-Gangster versuchen, Daten von Kunden der Citibank zu ergaunern. Das benutzte Übersetzungprogramm ist offensichtlich ebenso miserabel wie Intentionen der Kriminellen

"... keine Antwort auf sterben betreffende Mitteilung"

Juni 2008: Übersetzungen vom Deutschen ins Deutsche sind gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, wie man meinen mag.

Zwar hat ein Programm falsch übersetzt, aber einem wird man kaum widersprechen können:

"... gesteigert wie stirbt Übersetzungsqualität"

September 2010: Software ("Weichwaren"), übersetzt aus dem Englischen

" ... den Anwendung Willenstemporären Extrakt anbringend"

Dies stammt ausgerechnet aus dem Abschnitt "Bedecken Deiner Schiene".

September 2010: Software ("Weichwaren"), übersetzt aus dem Englischen

" ... gerecht frei der Ikone und der Wert des Aufklebers ..."

SEX

Aus dem Jahre 1839: Über die "Nothzucht eines Mannes"

Beschreibung eines Vorfalles, der einem etwas blödsinnigen Buchbinderlehrling angenehme Gefühle, dem Berichterstatter größte Empörung verschaffte

SUCHT, MODE

"Sanitäts-polizeiliche Würdigung des Tabaks und seines zunehmend schädlichen Gebrauchs." Von Herrn Dr. Würth, Geheimen Hofrathe und Amtsphysicus in Kenzingen. 1843.

Zitat: "Weit wichtiger und nachtheiliger der menschlichen Gesellschaft ist das Tabakrauchen in Hinsicht der vielen Feuersbrünste: denn als erwiesen ist angenommen, dass 3/4 derselben durch das Tabakrauchen, d.i. durch Unachtsamkeit und Gleichgültigkeit, mit der man mit dem Feuer beim rauchen umgeht, in Scheunen und Ställen entstehen. Auch dürfte die ökonomische Seite beim übermässigen Tabakrauchen nicht ausser Acht gelassen werden. Keiner, der sich dieser Rauchsucht ergeben hat, kann, wenn er auch den schlechtesten Kneller oder Höllenkanaster raucht, die Auslagen dafür und für Pfeifen, Feuerapparate, Tabaksbeutel u. dgl. das Jahr hindruch geringer als zu 16-18 fl. anschlagen, eine Summe, die so unvermerkt sich fortschleicht, und den meisten der niedern Klasse die schuldige Jahressteuer bezahlen würde. Dabei ist aber der weit höhere Verlust nicht berechnet, welchen der Schmaucher durch verlorene Zeit an Geld erleidet. Denn Zeit ist Geld, sagt der Engländer."

"UNPRODUKTIVE STRÄFLINGSBESCHÄFTIGUNGEN"

Um 1926 in Indien: Sträflinge in der Tretmühle und beim Säcketragen im Kreis

Bilder aus einer kriminologischen Abhandlung, 1926

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Scherz, Satire, Ironie, oder gar mit tieferer Bedeutung?


Der ehemalige Leiter des "Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen", Prof. Peter T. Sawicki, zwischen der LINKEN und Schönheitschirurgie