Dokumente:
01 - 15: Kaiserreich Weimarer
Republik
"Schäden
des Alkohols auf die Rasse": Ein Schreiben des Generals
Ludendorff an Prof. Schmidt, Verfasser des Buches "Warum haben
wir den Krieg verloren?" (Datei: 16)
Drittes
Reich Kirchliche
Abstinenzverbände beteiligten sich an der
nationalsozialistischen "Gesundheitspolitik". Faksimile
einer Beschreibung, erschienen in der Schriftenreihe "Die
Alkoholfrage im neuen Deutschland". Herausgeber war Dr. phil.
Theo Gläß, nach 1945 viele Jahre lang Präsident der
"Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren" (Datei: 19)
Sonderdruck
"Wehrmacht und Alkohol" aus dem "Informationsdienst"
der "Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren". Hier
ging es, wie zu Kaisers' und Nazis' Zeiten, um die Leistungsfähigkeit
deutscher Soldaten (Datei: 48,
Datei 49)
Dokumente: 15 - 18: Weimarer Republik
Dokumente: 19 - 46: Drittes Reich
Dokumente: 47 - 50:
Nachkriegszeit
Kampf der "weichlichen Verzärtelung" (Datei:
02)
Gegen Schmutz,
Volksverderber, Großstädte: Aus der Schrift
"Jugenderziehung und Genußgifte", 1906 (Datei: 03)
Volkstumsideologie, "Entartung" (Datei: 04)
"Minderwertigkeit" im Erbgut der Trinker. Aus einer
Schrift des Jahres 1909 (Datei: 05)
"Die Entartung ist da". Aus der Schrift
"Jugenderziehung und Genußgifte", 1906 (Datei: 06)
Eigendarstellung des "Guttempler"-Ordens:
"Rassenhygiene" spielt bereits eine tragende Rolle (Datei:
07)
"Hygieniker"
lösen die Helfer ab - aus einer Schrift des Jahres 1909 (Datei:
08)
Die These der
erblichen Belastung der Trinker in der Formulierung des Leiters des
"Blauen Kreuzes", Wilhelm Goebel, ca. 1910. Hier schlossen
sich "eugenische" Forderungen an (Datei: 09)
Auch Kaffee oder Tee verderben die Jugend (Datei: 10)
Das Selbstbild eines führenden Abstinenzler-Funktionärs:
"Krieger im Heere des Lichtes", kämpfend gegen die
"teuflischen Mächte der Finsternis" (1911) (Datei: 11)
Das "Alkoholkapital": Aus einer Schrift des
Guttempler-Ordens, 1911. Das "Alkoholkapital" war ein von
der Abstinenzbewegung gerne gebrauchter Begriff. Zumindest die
Ideologen des III. Reiches assoziierten mit ihm die "jüdische
Verschwörung"; das "Alkoholkapital" sei
Instrument des Kampfes der Juden gegen die arische Rasse. Hier: Zitat
aus einer Schrift des Guttempler-Ordens, 1911 (Datei: 12)
Der Psychiater August Forel wird gelegentlich noch heute als
Vorbild und "wissenschaftlicher Wegbereiter" der
Abstinenzbewegung gefeiert. Tatsächlich war Forel ein
wesentlicher Ideologe des Rassismus. (Datei: 13)
Humaner Umgang mit Kranken und Behinderten als "Quelle
des Übels": Aus einer Schrift des Psychiaters August Forel
(ca. 1909) (Datei: 14)
Forel:
Neger als "minderwertige" Rasse: (Datei: 15)
"Warum haben wir den Krieg verloren?" Aus einem
mehrfach aufgelegten Buch des Prof. Hans Schmidt (hier Faksimile der
3. Auflage von 1923). Prof. Hans Schmidt's Erklärung:
Champagnervorräte der Engländer, konsumiert von deutschen
Truppen, waren kriegsentscheidend (Datei: 17)
Parade der "Süchte": Aus einem Schulbuch des
Jahres 1930 (Datei: 18)
Die "Evangelische Reichsarbeitsgemeinschaft zur
Bekämpfung der Alkoholnot" und deren Kooperation mit den
Nazis. Sofort nach der Machtübernahme offenbarte man sich.
(Datei: 20)
"Bis dahin gilt es, das Überwuchern der Erbkranken
und Unterwertigen durch Ausschaltung ihres Nachwuches möglichst
einzudämmen": Aus einer Publikation der
"Evangelischen
Reichsarbeitsgemein schaft zur Bekämpfung
der Alkoholnot" (Datei: 21)
Anordnung über die Errichtung der "Reichsstelle
gegen die Alkohol- und Tabakgefahren" (Datei: 22)
Sämtliche Abstinenzverbände wurden
"gleichgeschaltet". Dokument dazu aus den Akten des
"Deutschen Vereins gegen den Alkoholismus" (Datei: 23)
Zur Organisation der Abstinenzlerverbände im III. Reich
(Datei: 24)
Typische Darlegungen der dem Kampf gegen Alkohol und Tabak
zugrundeliegenden Motive (Datei: 25)
Aufgabenverteilung? Rolle der Abstinenzverbände:
Betreuung der "nicht erblich schwer" Belasteten / Meldung
der "erblich schwer Belasteten" an die staatlichen Organe
(zwecks Sterilisation etc.) (Datei: 26)
"Volksgemeinschafts"-Ideologie, formuliert von Dr.
Theo Gläß, 1939 (Datei: 27)
Publikationen des "Neuland"-Verlages nach 1933
(Datei: 28)
Psychiater und Mediziner als Agitatoren für rassistisch
begründete Abstinenzideologie (Datei: 29)
Werbung für Flugschriften des "Neuland"-Verlages
(Datei: 30)
Werbung für Publikationen des
"Reichsgesundheitsverlages". Mehrere der hier genannten
Autoren waren nach 1945 Direktoren und Präsidenten der
"Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren" (Datei: 31)
Darstellung der Aufgaben/Organisation der Abstinenzverbände
im III. Reich (Datei: 32)
Zur Naziideologie: Alkohol und Nikotin würden von "den
Juden" bewußt eingesetzt, um die arische Rasse zu
schädigen (Datei: 33)
Aus
einer Schrift des "Rassenpolitischen Amtes der NSDAP". Die
Juden seien eine Rasse, die durch Alkohol nicht gefährdet sei
und diesen daher gegen die Arier einsetze. (Datei: 34)
Zigarettenwerbung: "beinah jüdisch". Aus einer
Schrift der Hitlerjugend (1941) (Datei: 35)
Beschreibung der NS-"Gesundheitspolitik" durch den
Präsidenten des Reichsgesundheitsamtes, Prof. Reiter (Datei: 36)
Aus Schriften der "Reichsstelle gegen den
Alkoholmißbrauch" (Datei: 37)
Titelblatt einer Zeitschrift aus dem Jahre 1942; einer der
Mitherausgeber war nach 1945 Autor und leitender Funktionär der
"Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren" ("DHS")
(Datei: 38)
"Erbsippentafeln" zur Selektion der
"Minderwertigen" (Datei: 39)
Titelblatt einer in der Weimarer Republik gegründeten
Zeitschrift (Datei: 40)
Dank
an den Führer und an den "Frankenführer" Julius
Streicher, erstattet von Prof. Gonser, einem der Führer der
Abstinenzbewegung. Nach 1945 wurde die "Reichsstelle gegen die
Alkohol- und Tabakgefahren" in "Prof.-Gonser-Haus"
umbenannt.(Datei: 41)
Bekämpfung des Alkoholismus im III. Reich: Es ging um
Volkstumsideologie, nicht Hilfe (Datei: 42)
Aus einer Schrift der "Reichsstelle gegen den
Alkoholmißbrauch" (1938) (Datei: 43)
Die spezifische Rollenbeschreibung eines
Psychiatrieprofessors in einer Arbeit über "Keimschädigung"
(Datei: 44)
"Jeder
Deutsche muß zu einem Rassenhygieniker, zu einem
Rassenfanatiker werden ...": Schrift eines Psychiatrieprofessors
aus dem Jahre 1941 (Datei: 45)
"Erziehung durch das Beispiel": aus einer 1939
erschienenen Schrift des (späteren Präsidenten der
"Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren") Dr. Theo
Gläß (Datei: 46)
NS-Volkstumsideologie in der Formulierung durch Dr. Theo Gläß
(Datei: 47; siehe auch Datei
46)
Nachkriegszeit
Aus einer
Festschrift der "Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren",
1972 (Datei: 50)