gesicherteswissen


GESICHERTES WISSEN

Wissen ist, im Idealfall ("gesichert"), die volle Kenntnis all dessen, was sich mit einem Gegenstand verbindet, also: „jene Erkenntnis, die sich der Wahrheit ihres Gegenstandes (auch eines Sachverhaltes) sicher ist, indem sie dessen Tatsächlichkeit feststellt und sich der Gründe seines Daseins und Soseins versichert“. „Glaube“ und „Meinung“ sind etwas völlig anderes als „Wissen“. Aus der Vermischung dieser Begrifflichkeiten resultieren die beklagenswerte "Kommunikationsdefizite".

Wir stützen uns u.a. auf folgendes:

"Meinung" sehen wir, nach Kant, als einen Sammelbegriff für "unverbindliches Dafürhalten".

„Meinungen“ zeichnen sich stets durch einen hohen Anteil an nicht objektiven und häufig auch nicht objektivierbaren Elementen aus (man „hält etwas für möglich“, „kann sich das vorstellen“, „traut dem/der/denen das zu“, teilt „Bedenken anderer“ und so weiter). Das Grundgesetz der Bundesrepubik Deutschland schützt die "Meinungsfreiheit" umfassend – die "richtige" wie auch die "falsche" Meinung.

W+D betreibt keine „Meinungsforschung“ (definierbar z.B. als möglichst korrekte empirische Erfassung von „Äußerungen unverbindlichen Dafür- bzw. Dagegen- bzw. ‘weiß nix/will-nix-wissen‘-Haltens“). Wir schaffen das „gesicherte Wissen“. Wie, das ist kein Geheimnis: Ein wesentliches Prinzip unserer Arbeit ist, alles nachvollziehbar zu beschreiben.